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Tag 1: So 20.08.2006 |
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Am ersten Tag erfolgte die Anreise per BAB in Richtung Süden. Nachdem es kurz vor Freiburg anfing zu regnen, wenden wir uns kurzerhand in Richtung der sonnigen Rheinebene bei Sarnach auf französicher Seite, um etwa eine Stunde später bei Breisach wieder über die Grenze zu fahren. Die Entscheidung erwies sich als richtig, denn die Straßen um Münstertal/Schwarzwald und den Hochblauen herum waren teilweise noch sehr nass. Aber immerhin gab`s so nach 500 km Autobahn wieder die ersten Kurven. Die Grenzüberquerung in Rheinfelden ist nun motorisiert leider nicht mehr von Altstadt zu Altstadt möglich. Allerdings befindet sich direkt nach dem Grenzübergang auf der BAB auch wieder eine Ausfahrt, so dass man dort auch ohne Vignette in die Schweiz einreisen kann. Über Magden, Gelterkinden und Anwil geht`s am ersten Tag dann bis Aarau. Somit kommen dann zu etwa 500 km BAB noch mal fast 200 km Kurven dazu. Das Hotel zum Schützen unterhalb der Altsstadt von Aarau ist empfehlenswert, aber teuer. Die Altstadt lässt sich zu Fuss gut erreichen und ist einen Besuch wert. |
Tag 2: Mo 21.08.2006 |
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Bei sonnigen Wetter fahren wir früh in Aarau wieder los, denn die ersten Pässe stehen auf dem Programm. Da wir eine akzeptable Reisegeschwindigkeit halten wollen, meiden wir die Gegend um Luzern und fahren über gut ausgebaute Landstrassen über Nebikon, Willisaus, Wolhusen und Entlebuch den Glaubenbielenpass (1611 m) an. Dieser führt über eine landschaftlich schöne, aber auch enge Strecke zur Nord-Süd-Verbindung zwischen Luzern und dem wahren Pässeparadies. Der Brünigpass (1040m) dient eher als Einstimmung und insbesondere auf einem Supersportler sollte man sicherheitshalber doch einmal einen Blick auf den Tacho werfen. In Innertkirchen steht dann die Entscheidung an: Susten- oder Grimselstrasse. Wir entscheiden uns für die Sustenpassstraße und legen die 45 km bis Wassen in etwa 45 Minuten zurück. Einen kurzer Stop zum Geniessen der Aussicht sollte hier auf jeden Fall bei Steingletscher, auf der Passhöhe (2224 m) und auf der Abfahrtsseite eingelegt werden. In Wassen geht`s auf die St.-Gotthardt-Str. in Richtung Andermatt, um dort Über den Furkapass nach Gletsch zu fahren. Auf der Abfahrt lässt sich durch das lange Tal schon wieder ein Blick zur Auffahrtsseite des Grimsel werfen. Ein kurzer Besuch auf der Grimsel-Passhöhe steht ebenfalls an, allerdings erfolgt die Abfahrt auf der gleichen Seite und die Weiterreise über den Nufenen (Passo della Novena 2478 m) nach Airolo. Ab Airolo geht die Fahrt entlang der B2 über Biasca und Bellinzona nach Lugano. Leider gibt`s auf dem Weg nach Süden keine grossen Möglichkeiten, die Städte effektiv zum umfahren, so dass hier genügend Reisezeit eingeplant werden sollte. Über Paradiso, Bissone und Melano geht`s weiter bis zum nächsten Etappenziel in Chiasso, welches direkt vor der italienischen Grenze liegt. Wer bis hier schon genug Kurven gefahren ist, dem ist ein Tag Pause mit einer kurzen Tour entlang des Comer Sees sowie ein Spaziergang in der Innenstadt von Como nahezulegen. Einem ungeübten Pässefahrer ist zu einer solchen Tagesetappe wie heute übrigens nicht zu raten, auch wenn die Etappe mit etwa 400 km vergleichsweise kurz ausgefallen ist. Erfahrungsgemäss kann man bei den meisten Pässen (inkl. Verbindungsstraßen) mit etwa 55-60 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit kalkulieren, allerdings müssen dann 10 min auf der Passhöhe, kurze Foto- und Kaffepausen auch genügen. |
Tag 3: Di 22.08.2006 |
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Für den dritten Tag ist die überschaubare Etappe von Chiasso nach Livorno geplant. Allerdings sollte jemand, der die Fährtickets kurzfristig erwerben möchte, vor 20.30 Uhr dort sein. Mangels Karte für die Anfahrt nach Livorno haben wir uns an Autobahnschildern orientiert (über Mailand und Parma) und sind bei Berceto abgefahren, um noch mal ein wenig die Toskana unter die Lupe zu nehmen. Die teilweise engen Kehren auf den etwas einsameren Straßen machen natürlich den "Schnitt" etwas zunichte, aber die Aussichten und der teilweise sehr gute Asphalt entschädigen dafür. Nur in der Gegend um Castelnuovo di Garfagnana sollte man ein wenig mehr auf den Asphalt achten (insbesondere bei auf der Strecke von Villa Collemandina nach Castelnuovo di Garfagnana), da sich dort schon bei ein wenig mehr Schräglage oder Zug am Kabel das Hinterrad plötzlich einen Meter weiter befindet. Entlang der Autobahn geht`s nach Berceto und dem Passo Cisa zunächst über kurvige Strecken bis Pontrémoli, danach ist erst einmal ein geraderes Stück bis Aulla angesagt. Wendet man sich in Aulla links nach Osten, zu lässt sich eine grösse schöne und sehr kurvige Runde über den Passo di Cerreto (1261 m) , Busana und den Passo Pradarena (1579 m) bis Lucca ziehen, von wo aus man über Pisa schnell nach Livorno gelangt. Durch die späte Hotelsuche kann ich über einen Abend in Livorno nicht viele Worte verlieren, ausser dass sich die Stadt wohl erfolgreich auf die Fährgäste eingestellt hat und dementsprechend teuer erscheint. |
Tag 4: Mi 23.08.2006 |
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Die Fähre von Corsica Ferries fährt ab 8.30 Uhr für etwa 4 Stunden, während deren man Elba und das Kap Corse passiert. Liegestühle an Deck erleichtern einem die Überfahrt, während die schallgeschützen Räume innen Ruhe vor dem Hämmern des Schiffsdiesels bieten. In Bastia selber staut sich der Verkehr nach Ankunft einer Fähre natürlich ein wenig, aber mit dem Zweirad ist dies ja kein großes Problem. Zumal die Hauptstrecke von Bastia aus in Richtung Süden gut ausgebaut ist. |
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Auf kurviger Straße geht`s bis
Ponte Leccio, wo sich immer wiede neue Aussichten auf Täler und Berge bieten. Dort geht`s auf der N193 weiter Richtung Ille Rousse. Vor der Stadt wenden wir uns jedoch wieder einem Abstecher in`s Hinterland über Belgodère und Muro zu. Entlang dieser Route windet man sich schnell ein wenig die Anhöhen hinauf und fährt dort nur über vereinzelte kleine Dörfer. Immer wieder bietet sich die Möglichkeit, über die zum Meer hin flacher werdenden Hügel die Aussicht zu geniessen. |
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Kurz vor Calvi gelangt man nach der Buckelpiste wieder auf die erholsame Hauptstrasse entlang der Küste, um im Kreisverkehr vor dem Ortseingang links ab, am Flughafen vorbei, Richtung Galeria oder den anderen Fernzeilen im Süden der Insel zu fahren. Bis Galeria befindet sich die Hauptstraße in einem sehr guten Zustand und ermöglicht leichtes, schnelles Kurvenfahren. Von Galeria aus weiter in Richtung Süden werden die Kehren teilweise wieder enger, bietet aber wegen des immer wieder auftauchenden Mittelmeeres grandiose Ausblicke. |
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Wer in Galeria verweilen möchte, dem sei ein kurzer Stop am Tourist Office nahe gelegt. Das Hotel "La Filosorma" ist schlicht, bietet aber aus einigen Zimmern eine sehr gute Aussicht über den Golf von Galeria. Wer es also mag, mit Wellenrauschen im Ohr einzuschlafen, dem sei dieser Ort empfohlen. In Galeria erfahren wir zum ersten Mal abends wirklich, wie teuer essen gehen in Korsika werden kann. Die Preise sind auch ein einfachen Restaurants bisweilen happig (Pizza Margherita: 8-10 €), aber zwischen 12,- € und 20,- € findet man meist etwas Sättigendes und vor allem Leckeres. Der Sonnenuntergang in der Bucht ist ebenfalls ein schönes Ereignis. |
Tag 5: Do 24.08.2006 |
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Der erste volle Tag vor Ort. Was liegt also näher, als mal die nähere Umgebung auszukundschaften. Also zunächst einmal ein wenig weiter in Richtung Süden (Richtung Porticcio und Piani) entlang der Hauptstraße, welche sich ab Galeria zunächst ein wenig landeinwärts in die Höhe windet. Der Asphalt ist super, man sollte es jedoch nicht übertreiben sondern hinter jeder unüberschaubaren Kurve auch mit einer Herde Kühe oder deren Geschäften rechnen. Da in vielen engeren Kehren die Geschwindigkeiten nicht wirklich hoch werden, bleibt der Fahrspaß trotzdem aufrecht erhalten. Irgendwann erschlägt uns jedoch der plötzlich der grandiose Ausblick aus luftiger Höhe auf die nächste große Bucht. Wer auf der Suche nach Fotomotiven ist, könnte wirklich alle paar Meter erneut anhalten um Schnappschüsse zu schiessen. Da wir schon wussten, dass wir die Strecke voraussichtlich öfter fahren werden, haben wir uns heute auch mal zum Anhalten durchgerungen. Ein Stück weiter ist die Straße für etliche Kilometer zunächst einmal eine einzige Baustelle mit viel grobem Schotter, um auf der Abfahrt nach Porticcio wieder mit gutem Asphalt und teilweise langen Kurven aufzuwarten. Porticcio selber ist als Hafenstadt und "größerer" Ort zwischen Calvi und Ajaccio von vielen Touristen besucht und scheint auch ausschliesslich nur aus diesem Grund gewachsen zu sein. Her bietet sich die Möglichkeit, entweder weiter an der Küste entlang zu fahren oder aber sich in`s Landesinnere zu wenden. Wir entscheiden uns für die Küste (die zweite Route folgte erst am nächsten Tag), um in Piana für etwa 15 km einer kleinen Nebenstraße zu folgen, welche sich als Sackgasse entpuppt. Mangels detaillierter Karten liess sich das leider vorher nicht feststellen, aber dafür wurden wir mit einem schönen, weißen Strand (Plage de Agone) belohnt. Auf dem Rückweg machte sich plötzlich ein vertrautes, unwohles Gefühl breit. "Soviel Schlupf am Rad? Das Drehmoment des Bombers ist zwar nicht ohne, aber bei trockenem, rauhen Asphalt dürfte ich nicht driftend aus jeder Kurve raus kommen." Ein kurzer Halt und ein Blick auf den Hinterreifen haben mich zum Glück vor weiteren Schäden bewahrt. Die Diagnose lautete: Ölsteigleitung durchgescheuert. Mit Hilfe eines freundlichem Campers und seiner Werkzeugkiste liess sich der Schaden nach etwa einer Stunde beheben, die darauf folgende Suche nach einer Werkstatt belegte das Gerücht, dass nicht--französischsprachige Touristen nicht überall gerne gesehen sind. Das die Heimfahrt ein wenig langsamer ausfiel, ist wohl einleuchtend, kurz vor Galeria bot jedoch der örtliche Tankwart an, am nächsten Morgen zu helfen. Die letzen drei Kilometer bis Galeria legten wir im Dunkeln zurück, wo sich eine weitere Gefahr Korsikas offenbarte: suizid-interessierte Wildschweine. Erneut bin ich vor weiteren Schäden bewahrt worden und kam lediglich mit einem Schrecken sowie einer lädierten Verkleidung davon. Den Bug hatte ich kurz vorher schon einmal für den nächsten Tag in der Werkstatt gelassen, das wohl knapp 35 kg schwere Wildschwein dagegen sein Leben. |
Tag 6: Fr 25.08.2006 |
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Am nächsten Tag durfte ich erst einmal in der Werkstatt des Tankstellenpächters meinen Schaden selbst beheben, was mir auch sehr gelegen kam. Mittags ging`s dann wieder die schon bekannte Straße in Richtung Süden, um kurz vor Porticcio durch einen kleineren Seitenweg (D124) in Richtung Ota zu fahren. Landschaftlich sehr schön, aber nicht wirklich für Supersportler geeignet. Kurz danach geht es jedoch wieder auf die gut ausgebaute D84 in Richtung zum Col de Vergio [1467 m]. Dieser Pass liegt bereits im zentralen Korsika und bietet von der Westküste ab Porticcio eine schnelle, landschaftlich sehr reizvolle Möglichkeit die Stadt Corte zu erreichen, wo man sich auch unbedingt mal niederlassen sollte, um den ein oder anderen Cafe zu geniessen. In Corte beschliessen wir, noch einen Abstecher an die Ostküste zu machen. Über lange, schnelle Kehren erreicht man in ca. 25 min die Ostküste bei Aleria, wir begeben uns jedoch erst im nächsten größeren Ort für etwa zwei Stunden an den Strand (Moriani Plage). Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit und dem Gdanken im Hinterkopf, das WIldschweine im Dunkel wenig Spaß bereiten können, fahren wir weiter nach Norden, um kurz unterhalb von Calvi wieder die vom Anreisetag bekannte Streckeüber Ponte Leccio Richtung Westküste zu fahren. Entlang der Westküste geniessen wir immer wieder den Sonnenuntergang und erreichen auch kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder Galeria. Galeria selber hat außer einigen Restaurants nicht viel für einen ausgiebigen und unterhaltsamen Abend zu bieten, so dass wir uns nach einem guten Essen für ein Glas Wein auf dem Hotelbalkon entscheiden. |
Tag 7: Sa 26.08.2006 |
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Nachdem wir rund um Galeria nun schon so einiges an Straßen abgefahren sind und auch feststellen mussten, dass wir voraussichtlich weiter im Süden noch einiges an Kilometern vor uns haben, verlassen wir das ruhige Städtchen Galeria und setzen uns Ajaccio - die Metropole an der westlichen Küste - als nächstes Ziel. Über Porto, Piana und Cargese geht`s ziemlich zügig nach Ajaccio. Die Straße weist ab Porto fast ausnahmslos einen guten, griffigen Aspahlt auf, ständig eröffnen sich neue Ausblicke auf die einzelnen großen und kleinen Buchten. Kurze, enge Kehren wechseln sich mit schnellen, langezogenen Kurven ab, so dass man schnell und gut gelaunt Ajaccio erreicht. Zum Stadtzentrum gelangt man auch recht schnell, allerdings führt nur eine wirkliche Straße mitten durchs Zentrum, so dass man hier auch mit dem Bike nicht schneller voran kommt, als mit dem Auto. Mediterranes Flair und korsiche Einflüsse prägen das Stadtbild. Wir beschliessen, uns zunächst im nähren Umfeld eine Bleibe zu suchen, jedoch werden entlang der Straße stadtauswärts Richtung Westen die Hotels scheinbar noch teuerer, als die schon im Inneren der Stadt der Fall ist. Nach Preisen fragen wir dann auch besser erst gar nicht sondern fahren zum " Pointe de la Parata", dem westlichsten Punkt des korsischen Festlands. Auf dem Rückweg quälen wir uns noch einal durch die Stadt, passieren den etliche Kilometer langen Strand "Plage du Ricanto" und fahren in den nächstgrößeren Ort hinter dem Flughafen von Ajaccio. Auf diesem Stück scheint es nur in unmittelbarer Nähe zum Flughafen einige Hotels zu geben, allerdings haben wir uns für einen geeignten Ort in Strandnähe entschieden. Das Städtchen Porticcio scheint sowhl von Touristen als auch von Einheimischen inbesondere am Wochenende als Ausflugsziel genutzt zu werden. Es gibt nicht allzu viele Hotels, aber eine sehr hohe Anzahl an Restaurants und Cafes entlang der Strandpromenade. Einzig bezahlbar scheint das Hotel Porticcio zu sein, welches zwar direkt an der Hauptverkehrsstraße liegt, aber auch einen großen Supermarkt in unmitelbarer Nähe hat und nur zwei Minuten vom Strand weg ist. Da mit dem heutigen Tag die Nebensaison beginnt, haben wir den Vorteil, statt knapp 100,- € für 49,- € pro Zimmer unter zu kommen. Da wir nicht planen, weiter nach Süden zu ziehen, buchen wir gleich bis zum Rest unseres Aufenthalts auf Korsika. Die von uns "getesteten" Hotels und Cafes in Porticcio haben ausnahmslos eine gute Küche, freundliche Bedienungen und leckere Weine zu bieten. Lediglich die Idee "auf die Schnelle" was zu Essen scheitert an der angeborenen Eigenart der Einheimischen, keine Hektik aufkommen zu lassen. Bezahlbar sind die Speisen und Getränke auch, so dass man dort auch schon mal ein Stündchen länger sitzen und den Urlaub geniessen kann. |
Tag 8: So 27.08.2006 |
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Ich entscheide mich am Sonntag, gemütlich einige wenige Kilometer in der näheren Umgebung zu fahren, um einen Eindruck von der südliche Habinsel zu gewinnen und einen schönen Strand zu finden. So gelange ich kurz hinter Porticcio zunächst in den kleinen Ort "Isolella" und finde auf der anderen Seite der Halbinsel einen ruhigen, kaum besuchten Ort, von dem Aus sich ein schöner Blick über den Golf von Ajaccio werfen lässt. Wieder zurück auf der Hauptstrasse gelangt man wenige Minuten später nach Verghia, kurz davor befindet sich ein schöner, gemütlicher Strand, an dem ich mich erst einmal einige Stunden nieder lasse. Am späteren Nachmittag habe ich so viel Erholung genossen, dass mich mich noch für eine kleine Runde in der Lederkobi entscheide. Zwischen Porticcio und Ajaccio windet sich ein kleiner "Rundkurs" in nordöstliche Richtung in`s Hinterland, zu welchem zumindest auf der Karte eine Menge Kurven eingezeichnet sind. Die Route entpuppt sich jedoch spätestens kurz hinter dem Col de Mercujo [Bild] als Schlaglochpiste, so dass hier wirklich nur Vorsicht geboten ist. Entlang der Felsformationen "Gorges Du Prunelli" [Bild] gelangt man zu einem einsamen Parkplatz oberhalb des Lac de Tolla [Bild], von welchem aus man schon mal einen ersten Eindruck von der bevorstehenden Abfahrt erhalten kann. Der Ort scheint einsam, die Stille und die kühle, frische Luft sind ein angenehmer Kontrast zum Rauschen des Meeres und der heißen Strandluft. Passiert man das Städtchen Tolla, so erreicht man vor der eigentlichen Abfahrt in´s Tal einige schöne Aussichtspunkte, von denen aus man aus schätzungsweise 15 km Entfernung einen Blick über die Täler zum Golf von Ajaccio werfen kann. Bevor sich die Akkus meiner Digitalkamera verabschieden, habe wenigstens noch für ein Bild die Möglichkeit, den Sonnenuntergang hinter der Bucht von Ajaccio festzuhalten. Insbesondere in der Dämmerung sollte man bei der Abfahrt nicht hetzen, denn immer wieder liegt Sand auf der Straße oder brüchiger Aspahlt verhindert eine saubere Linie. Am Flugahfen gelangt man wieder auf die Küstenstraße und ist somit wenige Minuten später wieder in Porticcio. |
Tag 9: Mo 28.08.2006 |
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Am Mittwoch steht schon wieder die Rückreise an, also wird es zeit, noch ein wenig von der Insel zu sehen. Fortsetzung folgt... |