Hier wollte ich einfach nur ein paar Informationen und Bilder von Pässen sammeln, die mir mal unter die Räder gekommen sind. Ein paar gesammelte Zusatzinformationen haben natürlich keinen Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit, waren mir bei Planungen zu den Touren aber immer hilfreich. Den Datumsangaben der Passbesuche ist somit auch der Stand der Beschreibung zu entnehmen. Es ist aufgrund vieler Kurven, die schlecht einzusehen sind, Vieh-Dung auf der Strasse und überforderten Automobilisten natürlich erhöhte Vorsicht geboten. Eventuell sollte man auch in den Dörfern mal die Geschwindigkeit zurückschalten (den Anwohner und der eigenen Brieftasche zuliebe). Gerade mit Gepäck kann man oft auch bedenkenlos einfach mal nen Gang höher fahren, anstatt sich ständig im oberen Drehzahlbereich zu bewegen. Pässe mit weiteren Informationen sind verlinkt. Leider fehlen mir von früheren Touren noch einige Informationen, diese werden aber bei Gelegenheit nachgetragen. Bilder folgen auch nur nach und nach, da ich bisher verständlicherweise zum Fahren und nicht zum Fotografieren unterwegs war.
Maut
Gerade in Österreich sind einige Pässe mautpflichtig. Für ADAC-Mitglieder gibt es meist vergünstigte Tickets, die bisweilen auch zur mehrmaligen Durchfahrt berechtigenoder als Kombinationsticket für mehrere Pässe gelten. Die Preise liegen für Motorradfahrer momentan etwa zwischen 4,- € und 20,- €. Aktuelle Preise lassen sich beim ADAC oder der ÖMTC in Erfahrung bringen.
Hilfreiche Links
Toureninfo.de (Motorradfahrer, nach Regionen aufgeteilte Informationen mit Karten)
Tourenland.de (Sehr umfangreich und informativ, leider seit geraumer Zeit nicht mehr gepflegt)
Alpenpassbiker.de
Alpenradtouren.de
(Radfahrerseite)
Die Alpentouren (Radfahrerseite)
Gunther`s Alpenbiker Seite (Tourenberichte und etliche Passinformationen)
Moto@Alps (schöne Bilder und Panormaaufnahmen)
Wetteronline.de
Wetteronline.de Satellitenbild
Donnerwetter.de
Wetterspiegel.de
Vorarlberg Online [Vol.at] (Italien, Österreich, Schweiz)
http://www.outdoornet.de/Service/wetter.htm (Wetter im Alpenraum, Panoramakarten)
Liste einiger bisher gefahrener Pässe
| Land | Pass | gefahren am: | Fotos | |
| Schweiz | Albulapass [2312 m] Brünigpass [1006 m] Furka [2436 m] Glaubenbielenpass [1611 m] Glaubenbergpass [1543 m] Grimsel [2165 m] Lukmanierpass [1916 m] Oberalppass [2040 m] Susten [2224 m] San Bernadino [2066 m] Schwägalppass [1278 m] Umbrailpass [2501 m] |
2002 |
1, 2 1 1, 2, 3 1, 2, 3 1 1, 2 1 1, 2, 3, 4 1, 2, 3 1, 2 |
|
| Österreich | Brennerpass [1375m] |
04.09. 2005 10.09. 2005 10.09.2005 03.09.2005 10.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 10.09.2005 10.09.2005 04.09.2005 04.09.2005 10.09.2005 03.09.2005 03.09.2005 04.09.2005 10.09.2005 08.09.2005 |
1 12 Stk. 1 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 |
|
| Frankreich | Col d' Allos [2247 m] Col de Vars [2111 m] Col Du Galibier [2246 m] Col Du Télégraph [1570 m] |
Fr. 23. Juli 2005 Fr. 23. Juli 2004 Fr. 23. Juli 2004 Fr. 23. Juli 2004 |
1, 2, 3, 4 1, 2 1, 2, 3, 4, 5 1 |
|
| Frankreich [Korsika] |
Col de la Vaccia [1199 m] Col de Mercujo Col de Vergio [1467 m] Col de Vizzavona [1163 m] |
Mo 28.08.2006 So 27.08.2006 Fr 25.08.2006 Mi 30.08.2006 |
||
| Italien | Forc. di Luis [1010 m] Passo Cisa Passo di Pradarena [1579 m] Sella Carnizza [1092 m] |
05.09.2005 Di 22.08.06 Di 22.08.06 05.09.2005 |
1 1 1, 2 1, 2 |
|
| * Wunschliste |
Albulapass [2312 m]
Anzahl der Kehren: 16
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten:
Streckenlänge von nach :
Furka [2436 m]
Kehren: 8 auf der Ostrampe, 10 auf der Westrampe
Öffnungszeiten: ca. Mitte Juni bis Anfang November
max. Steigungen: auf beiden Seiten 11 %
Am Besten in Kombination mit Susten, Grimsel, Nufenen. Besonders empfehlenswert auf der Westrampe ist der Rhônegletscher, der beim Hotel Belvédère (2274 m) über eine künstliche Eisgrotte besichtigt werden kann. Ich bin den Pass 2002 leider nur im Regen gefahren, aber angeblich hat der Asphalt auch sonst guten Grip und ist ziemlich staubfrei.
Grimsel [2165 m]
Kehren: 6 auf der Südrampe, 12 auf der Nordrampe
fahrerischer Anspruch: einfach
Streckenlänge:
33 km von Gletsch (CH) bis Innertkirchen (CH)
max Steigung: auf beiden Seiten 10%
Der durchgehend griffige Asphalt auf der gut ausgebauten Straße bietet auch für Einsteiger die einfache Möglichkeit, einen 2000er zu bezwingen. Ich habe 2006 nur die Auffahrt bis zur Passhöhe geschafft, bekomme aber heute noch ein riesiges Grinsen im Gesicht, wenn ich daran zurückdenke. Fazit: GANZ WEIT VORNE!
Lukmanierpass [1916 m]
Kehren: je 4 auf der Nord und der Südrampe
fahrerischer Anspruch: einfach
Streckenlänge: Olivon [CH] - Disentis [CH] 39 km
max Steigung: auf beiden Seiten 9%
Der Lukmanier hat von Süden her kommen eine bisweilen wellige, betonartige Piste, ist aber dafür landschaftlich sehr reizvoll. Lediglich die Breite einer Autobahn erfordert einen regelmässigen, absichernden Blick auf den Tacho.
Auf dem Pass selber ist die Aussicht nicht sonderlich berauschend, einige Meter weiter nach Norden - nach einer etwa 2 km langen Lawinengalerie - eröffnen sich jedoch immer wieder schöne Ausblicke in`s Tal. Etliche Galerien und eine Handvoll Kurven erlauben eine schöne Abfahrt nach Disentis.
Der Stausee Lai da Sontga Maria in Nähe der Passhöhe wird durch eine ca. 100 m hohe Betonmauer gehalten.
Ofenpass [2149 m]
Kehren: 10
max. Steigung: auf beiden Seiten max. 10 %
Öffnungzeiten: ganzjährig
Länge der Strecke von Zernez (CH) bis Santa Maria (CH): ca. 35 km
Susten [2224 m]
Ich bin den Sustenpass auf dem Weg nach Korsika (Ende August 2006) bei strahlendem Sonnenschein gefahren. Neun Tage später auf dem Rückweg lag dort schon der erste Schnee (s. Bild). Landschaftlich eine äusserst schöne Route, wobei zum Sightseeing sicherlich die Anfahrt von Westen her reizvoller ist. Der Asphalt ist ziemlich gut, lediglich auf der Ostrampe ist die Piste bisweilen mal ein wenig welliger.
San Bernadino [2066 m]
Anzahl der Kehren: 24 auf der Nordrampe, ca. 43 auf der Südrampe
Von Splügen (CH) bis Mesocco (CH) ca. 51 km
Sehr schöne Auffahrt von der Nordseite her, allerdings mit engen Kehren. Die Abfahrtsseite nach Süden verläuft mit offeneren Kehren und ist zum Teil auch sehr übersichtlich. Der See auf der Passhöhe liefert eine angenehme Atmospäre. Der San Bernardino hieß einst “Vogelberg” und wurde einst schon von den Römern benutzt. Der heutige Name geht auf den heiligen Bernhard von Siena zurück, der im 15. Jahrhundert dort gepredigt haben soll.
Schwägalppass [1278 m]
Am oberen Ende ist eine grössere Almhütte/Restaurant und gerade am Wochenende sind dort eine ganze Menge Motorradfahrer und Ausflügler unterwegs. Eine Seilbahn führt zum nahegelegenen Gipfel. Die Strassen zu An- und Abfahrt sind in gutem Zustand und bieten guten Grip. Lediglich Überholmanöver von ganzen Autokolonnen sind aufgrund der kurvenreichen Streckenabschnitte eher selten möglich.
Umbrailpass [2501 m] Graubünden
geöffnet Anfang Juni bis Mitte September
Als Anfahrtsempfehlung geht`s über den Ofenpass und die Stadt Santa Maria auf teilweise engen Kehren und etwa 3 km gut trassierte Schotterpiste. Von von Santa Maria (CH) bis zur Passhöhe (I) sind es etwa 13,5 km über 33 oder 34 Kehren. Der Pass geht 2,5 km weiter direkt in die Auffahrt zum Stilfser Joch über, welches sich nach wenigen Minuten (ca. 3 km) erreichen lässt. Alternativ lässt sich über die Westrampe des Stilfser Jochs die Stadt Bormio erreichen. Von Santa Maria (1375 m) geht es durch das Val Muraunza. In der Nähe von Santa Maria liegt auch das Hochtal Val Müstair, welches nicht nur von romanischer Architektur und Sprachkultur geprägt ist, sondern auch das UNESO-Kulturgut Kloster St. Johann beherbergt. Hier finden sich das weltweit umfangreichste Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur sowie Freskenzyklen.
In Kombination mit dem Stilfser Joch und dem Ofenpass ist dieser Pass sowohl für Anfänger als auch für schwere Reisemotorräder gut zu befahren, lediglich einige sehr enge Kehren am unteren Stück fordern volle Konzentration.
Brennerpass (1375m)
geöffnet (ca.): ganzjährig
gut ausgebaut, breit auf italienischer Seite
Grenze Österreich/Italien auf der Passhöhe, langweilige Strecke, unter Umständen zähflüssiger Verkehr
Gut zu fahren über das Ötztal, Timmelsjoch und Jaufenpass.
Finstermünzpass [1188 m]
ganzjährig geöffnet
von Pfunds nach Nauders: km
Gerlos Alpenstraße, Filzsteinalpe [1628 m (neuer Pass)]
Steigung: 9% (alte Strasse: max. 17%)
mautpflichtig: 4,- EUR (aber gilt als Vergünstigung für die Großglockner-Hochalpenstrasse)
Landschaft: +++
Fahrspass: +++
Langezogene Kehren führen von Westen nach Krimml über ein karges Hochmoor. Die Abfahrt ist deutlich enger, aber oft übersichtlich und sehr gut ausgebaut. Hat aber auch bei feuchter Strasse guten Grip. Zwei Parkplätze ermöglichen einen bequemen Halt und einen Blick auf gleicher Höhe auf die auf der anderen Talseite liegenden Krimmler Wasserfälle. Die alte Passtrasse hingegen ist zwar kürzer, hat aber auch einen sehr gewundenen verlauf und ist unübersichtlich. Weiter Informationen liefert www.grossglockner.at.
Gerlospass, Pinzgauer Höhe [1507 m (alter Pass)]
Steigung: 17%
Jaufenpass [Passo Giovo, 2094 m]
geöffnet (ca.): ganzjährig
Steigung: 12%
Gespanne verboten
im Winter nachts gesperrt
schöne Landschaft von Sterzing nach Meran
Alternativroute zur Autobahn via Bozen
Maltatal-Hochalmstrasse
geöffnet: etwa Juni-Oktober
Steigung: ?
Schwierigkeit: anspruchsvoll trotz gutem Asphalt
Diese Strasse ist keine Passstrasse sondern ab Gmünd eine 30 km lange Sackgasse, die sich zunächst durchs Maltatal windet und ab der Mautstelle in teilweise sehr engen, einspurigen Kehren zum Hauptspeichersee Kölnbrein, Österreichs grösster Talsperre führt. Der See dient im Tal der Stromgewinnung und wird durch seine etwa 200 m hohe Staumauer gehalten. Die Karge Gebirgslandschaft um den See herum lädt zum Wandern ein.
Nockalmstraße [2042 m] Kärnten
geöffnet: 1. Mai - Ende Oktober
Streckenlänge von Ebene Reichenau - Innerkrems: 34 km
Kehren: 52
Maut: 7 EUR/Tag
Landschaft: ***
Die Maut auf dieser Strecke mit Ihrem ausgezeichnet griffigen Belag und den teilweise gut einzusehenden Kurven sind gut angelegt. Lediglich einige der dort weidenden Kühe verunreinigen bisweilen die Straße (erlebt im September 2005). Zwischen dem südlich gelegen Ort Ebene Reichenau (1060m) bis zur Eisentalhöhe (1024 m) und wieder hinunter nach Innerkrems (1500 m) sind insgesamt 1524 m Höhenunterschied zu überwinden. Auch für weniger geübte Fahrer ist diese Straße aufgrund des guten Zustandes und der Fahrbahnbreite gut geeignet.
Die Nockalmstraße führt durch eine den Nationalpark der Nockalmberge, der 1987 gegründet wurde. Die Landschaft zeichnet sich durch eine rundliche Form der Berge aus. Zackige Bergkronen, wie sie beispielsweise in Südtirol zu sehen sind, kommen hier überhaupt nicht vor. Auf der ersten Passhöhe wie an der Eisentalhöhe bieten Bikersafes die Möglichkeit, einige Sachen zu verstauen und die Landschaft zu Fuß zu erkunden.
Ein um 20% gegenüber den Einzeltickets vergünstigtes Ticket ist Kombination mit der Malta-Hochamstraße und dem Großglockner für 25,- EUR erhältlich. Dies beinhaltet ebenfalls ein weiteres Ticket für die Großglockner-Hochalpenstraße. Am Ende des Kanpp 40 km langen Maltatals liegt Österreichs rösste Talsperre: dder Hauptspeicher Kölnbrein in einer kargen und faszinierenden Berglandschaft.
Reschenpass [1507 m]
Eigentlich bekommt man die Passhöhe gar nicht richtig mit, aber die Anfahrt von Süden treibt einen zwischendurch durch die langezogenen Kurven auch in hohe Schräglagen, so dass hier Konzentration gefordert ist. Im Reschenstausee sieht man noch den Kirchturm der romanischen Kirche von Graun, einem Ort der damals mit den Ortschaften Reschen und Arlund versunken ist. Der Apsahlt nach Norden hin ist ein wenig mehr geflickt, aber hat guen Grip. Schöne Kurven führen dann Richtung Brenner.
Stilfser Joch [2757 m]
geöffnet (ca.): Mitte Juni - Nov.
Steigung: 12%
Gespanne verboten
Zwar keine Alternativroute
auf dem Weg nach Süden, aber ein schönes Kurvendorado. In den Ostalpen ist dies die höchste Strasse, welche sich über 48 Kurven zwischen der Passhöhe und Gomagoi hinzieht. An der Westrampe ist der Abzweig zum Umbrailpass, einer landschaftlich schönen, aber mit 3km Schottepiste versehenen Strecke gelegen. Hier findet sich auch die Grenze zwischen Italien und Österreich.
Timmelsjoch [2509 m]
geöffnet (ca.): Mitte Juni - Mitte Oktober.
Steigung: 13%
Nachtfahrverbot von 20-7 Uhr
Gespanne verboten
Maut für PKW: ca. 8,- EUR
Landschaft:
**
Fahrspass:
***
Führt vom Ötztal nach Meran. In Österreich lohnen Abstecher nach Vent, zu Tiefenbachferner und Rettenbachferner. In Südtirol schöne Ausblicke im Passeiertal. Auf der österreichischen Seite Fahrspass pur bei Anfahrt und Auffahrt.
Col d' Allos (2247 m)
Col de Vars (2111 m)
Col Du Galibier (2246 m)
Col Du Télégraph (1570 m)
Col de la Vaccia [1199 m, Korsika]
Dieser Pass liegt ebenfalls schon in der Region "Zentralkorsika" und an der D69 zwischen Zicavo und Aullène. Die Anfahrt von Zicavo aus erfolgt zum Teil über eine sehr aufgerissen Strasse, die Abfahrt ist deutlich besser. Insbesondere auf der Anfahrt von der Nordseite sollte man ebenfalls auf die in Korsika frei herumlaufenden "Haustiere" der grösseren Art achten.
Col de Mercujo [Korsika]
Ein kleiner Pass, der innerhabb weniger Minuten von Ajaccio aus zu erreichen ist. Die N196 in Richtung Cauro und von dort auf die D27 in Richtung Radicale. Kurz hinter Vignola befindet sich dieser Pass, der als solches nicht wirklich zu erkennen ist. Die Rückfahrt in Richtung Ajaccio sollte man unbedingt über die D3 (Tolla, Ocana, Gigliu) machen. Bis zur Kreuzung mit der D3 ist die Strasse gut befahrbar, die Abfahrt ist aufgrund einer sehr geflickten Strasse entlang der "Gorges du Prunelli" und vielen Sandhäufchen auf dem Asphalt nicht wirklich für einen Supersportler geeignet, aber die Aussichten das Tal entlang auf den Golf von Ajaccio entschädigen auf jeden Fall.
Col de Vergio [1467 m, Korsika]
Fährt man von Porto an der Westküste entlang der D124 in`s Landesinnere und hält sich Richtung Corte, so gelangt man über eine kurvige, gut ausgebaute Strasse und schöne Landschaften zum Col de Vergio. Im Naturpark "Zentral Korsika" sollte man allerdings sehr weit vorausschauen, um diversen Rindern, Schweinen auch rechtzeitig ausweichen zu können.
Col de Vizzavona [1163 m, Korsika]
Die Passhöhe selber ist unspektakulär, die Anfahrt von Ajaccio über die N193 aus dagegen sehr schön und der Blick in`s Tal auf der Abfahrtsseite (Richtung Vivario) spektakulär. Im September sind durch Kühle, Herbsteinbruch in den Wäldern und Nässe zum Teil mit feuchten und rutschigen Stellen zu rechnen.
Forc. di Luis [1010 m]
auf dem oberen Stück ist Vorsicht geboten (Strassenaufrisse, Steine)
mit Supersportlern eher ungeeignet, allerdings ist der Weg von Paulano nach Tolmezzo nach der steilen Abfahrts eine einzige schnelle und schöne Kurvenkombination entlang eines Flusses bzw. Flussbettes.
Passo Cisa
Der Pass liegt in der Toskana nahe der Autobahnabfahrt "Berceto" auf dem Weg nach Livorno. Ein echter Pass sit nicht zu erkennen, aber eine Kehre jagt die nächste (bisweilen uneinsichtig und mit Schlaglöchern), aber der Grip ist nicht zu überbieten.
Passo di Pradarena [1579 m]
Einsame, weite Landschaften, kleine Dörfer und wenig Verkehr. Wenn ich mich recht entsinne, gab`s auf ca. 140 km Strecke nicht eine einzige Ampel. DIe Toskana ist und bleibt einfach ein Hit!
Sella Carnizza [1092 m]
von Resiutta (Ri. Val Resia) in Italien nach Uccea (Slowenien)
Die Auffahrt von Resiutta italienischer Seite führt durch eine landschaftlich sehr schöne Gegend, allerdings sind die Kehren eng und es ist auf Felsstücke zu achten, die auf den Weg fallen können. Die Abfahrt geht auf einer ebenfalls sehr engen Strasse hart am Berg lang. Schotterstückchen und kleine Steine sind überall, so dass kein ordentliches temo gefahren werden kann. Am Ende der Strasse bleibt die Wahl, entweder links nach Slowenien zu fahren (auf einen der landschaftlich schönsten Streckenabschnitte durch die Julischen Alpen) oder aber rechts herum wieder zurück nach Italien. Für Supersportler kommt kein wirklich Fahrkomfort oder gar Fahrspass auf.
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